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Architektur im Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern

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Warum wird die Architektur der 1960er Jahre so heftig diskutiert? Warum spricht bei Gebäuden aus dieser Zeit so oft die Abrissbirne das letzte Wort? Wo liegen die Qualitäten der Architektur dieser Zeit? Welcher Zeitgeist steht hinter der Baukunst dieses Jahrzehnts?

Die Ausstellung „Architektur im Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern“ nähert sich diesen Fragestellungen. Sie wirft einen differenzierten Blick auf die Architektur und lädt ein, sich mit neuer Offenheit diesem Thema zu nähern. Denn heutzutage wird oft voreilig über die Zukunft dieser Gebäude entschieden: Umbau oder Abriss zerstören dann manches Mal unwiederbringlich architektonisches Erbe.

Die Architektur der 1960er ist mehr als Beton, Verdichtung und Großform. Architektonisches Schaffen war nach den ersten notwendigen Wiederaufbaumaßnahmen auf dem Weg zu einem eigenen Ausdruck: Fortschrittsglauben, Wirtschaftswunder, eine neue Rolle auf internationalem Parkett waren die Motoren für eine Neupositionierung der Architektur. Das Experimentieren mit neuen Baustoffen und die serielle Produktion prägten eine Baukunst, die sich demonstrativ lossagte von der Vergangenheit.

Die Ausstellung ist jedoch keine nostalgische Rückbesinnung, sondern will die Architekturqualität der 60er schwerpunktmäßig an Beispielen aus Nordrhein-Westfalen beleuchten, und die Tauglichkeit der damals erarbeiteten architektonischen und städtebaulichen Konzepte für die Gegenwart überprüfen und bewerten.

Ausstellung in der Liebfrauenkirche Duisburg vom 24. August bis 18.Oktober 2009; ein umfangreiches Begleitprogramm wird angeboten. Auch unabhängig vom Besuch der Ausstellung interessant sind die in der rechten Seitenspalte der Ausstellungs-Website angebotenen Beiträge zur Diskussion.

Architektur im Aufbruch →

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