Vodafone: heiter bis schmierig
Vodafone will die 4500 verbliebenen Altaktionäre des früheren Mannesmann-Konzerns aus dem Unternehmen drängen. Möglich wird das Herausdrängen der Aktionäre aus dem Konzern (squeeze out) nach dem neuen Übernahmegesetz, das zum 1. Januar 2002 in Kraft getreten war. Die Barabfindung soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Juni beschlossen werden, berichtet heise.
Zwischenzeitlich zeigt sich Vodafone auf dem deutschen Mobilfunkmarkt betont erfolglos: das Weihnachtsgeschäft floppte, in Popularitätsumfragen stürzte die Marke ab, und das völlige Verschwinden des D2-Logos entwickelt sich zum Marketing-Desaster. Mit Desaster ist die Mega-Fusion insgesamt trefflich umschrieben: die wortbrüchtigen Briten verstanden es nicht nur, das ehemalige Glanz-und-Gloria-Unternehmen der deutschen Mobilfunkbranche zu einer x-beliebigen Telefonbude zu richten, auch und vor allem die Aufspaltung der ehemaligen Mannesmann Industriebetriebe ging gründlich in die Hose, berichtet das Manager Magazin.
Entry first published 2009-05-18 00:59, last edited 2009-05-18 00:59
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